Blog des Ortsvorstehers: Meindorfer Fußballern muß endlich geholfen werden

Ist es sehr erfreulich, daß sich die GRÜNEN mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Martin Metz genau jetzt gemeinsam mit der SPD entschlossen für eine Verbesserung der Sportmöglichkeiten des FC Adler stark machen. Seit vielen Jahren werden unsere Meindorfer Sportler von Pontius zu Pilatus geschickt und mit Verweisen auf den maroden Haushalt und Naturschutzvorgaben vertröstet, während in Birlinghoven und Buisdorf neue Hybridplätze entstanden sind. Diese bieten inzwischen völlig neue Möglichkeiten, die berechtigten Interessen nach eine Verbesserung der Bespielbarkeit des Rasenplatzes und Naturschutzforderung unter einen Hut zu bekommen, weil sie eben nicht die Oberfläche des Spielfeldes versiegeln. Und auch das Todschlagargument der drohenden Überflutung durch ein mögliches Sieghochwasser zieht so nicht mehr.

Genau jetzt und heute ist also bei allen Beteiligten entschlossenen Handeln angesagt und eben nicht mehr – wie vom GA-Redakteuer M. Hendorf kommentiert – zum hundertsten Mal zu diskutieren, ob nun wirklich jeder Stadtteil einen eigenen Fußballplatz benötigt. Jetzt geht es vielmehr darum endlich das Engagement der Trainer und Spieler des FC Adler zu honorieren. Wie im Antrag gefordert müssen kurzfristig die notwendigen Analysen durchgeführt und Kosten ermittelt werden. Und auch für das marode Sportlerheim muss und kann eine dauerhafte Lösung gefunden werden. Zeigen doch die Skandinavier mit einer modernen Architektur unter Einsatz moderner Bautechnik und Materialen schon längst, dass Gebäude in ihrer traumhaften Natur keine Störenfriede sind, sondern ganz im Gegenteil eine Bereicherung sein können. Gut dass zumindest GRÜNE und SPD hier nun an einem Strang ziehen und zwar in Richtung Meindorf – bevor der nächste Sportverein um die Ecke biegt und weitere Kunstrasenplätze neben der bereits bestehenden üppigen Ausstattung auf seiner Vereinsanlage fordert.