Sportplatz Meindorf saniert und feierlich wiedereröffnet

Rasenplatz Meindorf nach Sanierung offiziell eröffnet – FC Adler Meindorf freut sich über die Verbesserungen für den Spielbetrieb

Sankt Augustin – 2018 wurde der Meindorfer Rasensportplatz saniert. Aufgrund der Lage des Platzes im Naturschutzgebiet an der Sieg mussten die Stadt Sankt Augustin und der FC Adler dabei strenge Anforderungen beachten. Seit April 2019 kann der Platz nun bespielt werden. Bürgermeister Klaus Schumacher und der Meindorfer Ortsvorsteher Peter Kespohl eröffneten den Platz jetzt gemeinsam mit dem Vorsitzenden des FC Adler Frank Hofenbitzer. Auftakt war  ein Fußballspiel Stadtrat gegen Stadtverwaltung an dem u.a. die beiden Beigeordneten der Stadtverwaltung Rainer Gleß und Ali Dogan (im Bild) teilnahmen. Auch der Kämmerer der Stadt, Stephan Rupp, ließ es sich nicht nehmen bei der Wiedereröffnung dabei zu sein. Zu Recht: Immerhin hat das Stadtsäckel die Sanierung rund 300.000 Euro gekostet. Damit war die komplette Spitze der Stadtverwaltung Sankt Augustin zu Gast in Meindorf.  Auch der Vorsitzende des Kultur und Sportausschusses Frank Willenberg (CDU)  sowie Martin Metz, Fraktionsvorsitzender der Grünen, die Fraktionsvorsitzende der FDP Stefanie Jung sowie Marc Knülle, Fr

Beisitzer Rainer Gleß und Ali Dogan

aktionsvorsitzender der SPD waren unten den Gästen.

Neben der Sanierung des Rasenplatzes wurde auch die Trainingsbeleuchtung ertüchtigt. Mitglieder des FC Adler Meindorf 1911 e.V. haben zusätzlich noch Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt. Pflaster und Gehwegplatten wurden von ihnen ausgetauscht, der Zaun instandgesetzt, Spielerkabinen erstellt, Sportplatzbarrieren teilweise entfernt und das Sportlerheim verschönert.

Bürgermeister Klaus Schumacher freute sich über das ehrenamtliche Engagement im Verein. „Dank Ihrer Hilfe sehen wir jetzt nicht nur einen sanierten Platz und neue Trainingsbeleuchtung. Durch Ihre Eigenleistungen hat der Platz auch an Aufenthaltsqualität gewonnen.“ Ortsvorsteher Peter Kespohl betonte gegenüber den anwesenden Sportlern und Gästen des FC Adler sowie zahlreichen Vertretern aus der Kommunalpolitik, dass die Sanierung und Neuanlage als Rasenplatz auf alle Fälle die beste Möglichkeit darstellt, die für den Standort im Naturschutzgebiet realisierbar war. Vorübergehend war auch ein Hybridrasen im Gespräch gewesen, mit Blick auf die strengen Naturschutz-Auflagen in den Siegauen jedoch wieder verworfen worden. ” Das ist nun unser Wimbledon-Rasen von Sankt Augustin” wird Kespohl auch in der Tageszeitung General-Anzeiger Bonn zitiert. Der Ortsvorsteher dankte insbesondere den Vertreter des Vereins für ihr Engagement bei der Sanierung des Sportplatzes – vorneweg Frank Hofenbitzer- sowie dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen und Meindorfer Martin Metz, der sich gemeinsam mit Hofenbitzer immer wieder stark für die Verbesserung des Sportplatzes bei Politik und Stadtverwaltung eingesetzt hatte.

Ein Ausbau des Plat

zes als Kunstrasen- oder Hybridrasenplatz war aufgrund der Lage im Naturschutzgebiet, in einer FFH-Fläche und im Überschwemmungsbereich der Sieg nicht möglich, daher wurde 2017 entschieden, den bestehenden Rasenplatz zu sanieren, um auch für den FC Adler Meindorf die Trainings- und Spielbedingungen zu verbessern. Die Sanierungsmaßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises und der Bezirksregierung Köln.

Die Arbeiten fanden überwiegend bereits im vergangenen Jahr statt. Nach einer Ruhephase, in der der Rasen wachsen und sich stabilisieren konnte, konnte der Platz seit April bespielt werden. 292.000 Euro hat die gesamte Maßnahme gekostet. Der vom Rat der Stadt Sankt Augustin bereitgestellte Kostenrahmen von 310.000 Euro wurde damit unterschritten werden. Das Landschaftsarchitekturbüro Atelier Esser aus Rheinbach hat die Maßnahme geplant und der Sportplatzumbau ist von der Firma Cordel Bau aus Wallenborn in der Eifel durchgeführt worden.
Die Trainingsbeleuchtung erstellte die Firma SANS GmbH in Sankt Ingbert.

Das Fußballspiel Stadtrat gegen Verwaltung endete übrigens mit einem Unentschieden 4:4. Besonders geehrte wurden im Rahmen der Sportplatzeröffnung auch drei Mitglieder des FC Adler. Vorsitzender Frank Hofenbitzer ernannte Heinrich Kurscheid für mehr als 50 Jahre Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied.  Siegfried “Biggi” Reuss fungiert seit über 50 Jahren als Schiedsrichter, davon 30 Jahre in Meindorf.  Christoph Krämer  (im Bild) wurde mit Trikot und Urkunde für seine “kaum zu übertreffende Hilfsbereitschaft” gedankt und zum “Edelfan” ernannt.