Einschränkungen durch Baustellen seit dem 22. November

Update 25.11.:

Die Baustellen-Ampel Bahnhofstraße / Santorini für den Neubau Bushaltestelle Meindorf Siedlung ist nun verkehrs- und lastzeitenabhängig geschaltet. Problem: Die Baustellen-Ampel Unterführung Meindorf/Menden verursacht teilweise Rückstau bis in die andere Baustellen-Ampel hinein.

Besonders unschön: Die Baustellen-Ampel (Verantwortung: DB) in der Unterführung läuft seit dem 24.11., die Bauarbeiten der DB finden aber noch gar nicht statt, sondern starten wohl erst am 29.11.! Die Stadtverwaltung hat direkt reagiert. Ergebnis der Abstimmung mit der DB bzw. Baufirma: Die Baustellen-Ampel wird jetzt ein paar Tage „gelb blinken“, d.h. man kann durchfahren. Ab dem 29.11. wird sie dann wieder scharfgeschaltet, und dann auch lastzeitenabhängig.

Update 24.11.:

a) Die Stadtverwaltung hat heute glaubhaft versichert, dass sie gemeinsam mit der Baufirma versucht, die Baustellen-Ampel am „Santorini“ nun wirklich verkehrs- und lastzeitenabhängig zu schalten.

b) Die Baustelle in der Unterführung Meindorf/Menden ist heute am 24.11. gestartet, ebenfalls mit Baustellen-Ampel. Die Stadtverwaltung hat zugesichert, die gesamte Verkehrslage in Meindorf, vor allem das „Zusammenspiel“ der beiden Baustellen-Ampeln, besonders sorgfältig im Auge zu behalten.

 

Update 23.11.:

a) Die Baustellen-Ampel auf der L 16 Höhe Santorini ist weder verkehrsabhängig noch lastabhängig geschaltet. Erneut und mit Vehemenz habe ich die Verwaltung darauf hingewiesen, diese Zusagen einzuhalten.

b) Die Baustelle in der Unterführung Meindorf/Menden ist ab heute genehmigt, aber offenbar noch nicht gestartet.

Wie bereits angekündigt, hat die Stadtverwaltung mit den Baumaßnahmen für den barrierefreien Neubau der Bushaltestelle Meindorf Siedlung in Fahrtrichtung Bonn gestartet. Die Maßnahme hat am 22.11.2021 begonnen und wird wohl 2 – 3 Wochen dauern. Die Busse fahren die Haltestelle Meindorf Siedlung für die Dauer der Baumaßnahme nicht an.

Im Bereich des „Santorini“ ist auf der L 16 / Bahnhofstraße eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet. Diese führt zu deutlichen Rückstaus, die am 22.11. nachmittags ca. 1 km bis an das Wasserwerk reichten. Die Busse der Linien 540/640 haben entsprechend große Verspätungen.

Erneut habe ich heute die Stadtverwaltung um Prüfung gebeten, ob die Grünzeiten der Baustellen-Ampel am „Santorini“ nicht stärker an die Spitzenstunden (morgens Richtung Bonn, nachmittags Richtung Menden) angepasst werden können.

Am 23.11.2021 soll zudem die Baustelle der DB in der Unterführung Meindorf/Menden starten. Hier werden die Gehwege hergestellt. Die Bauzeit ist derzeit bis zum 31.01.2022 veranschlagt. Auch hier wird eine einspurige Verkehrsführung mit Baustellen-Ampel eingerichtet.

Gemeinsam werden die beiden Baustellen sicher weiter für eine angespannte Verkehrssituation im Ort sorgen. Es bleibt zu hoffen, dass viele Verkehrsteilnehmer, die heute die L 16 zur Umfahrung der A 59 nutzen oder nach Menden wollen, in den nächsten Tagen wieder andere Routen wählen.

So habe ich die Stadtverwaltung gebeten, in den nächsten Tagen vor Ort zu sein und kurzfristig Optimierungen an der Verkehrsführung und der Steuerung der Baustellen-Ampeln zu prüfen.

Martin Metz, Ortsvorsteher

Unterführung Meindorf/Menden: Gehwege werden wiederhergestellt

Im Zuge der S13–Baumaßnahme ist derzeit der nördliche Gehweg in der L16–Unterführung Meindorf/Menden gesperrt. Der südliche Gehweg ist provisorisch begehbar. Die Situation ist aktuell für die Fußgänger und DB-Fahrgäste unkomfortabel. Als Meindorfer Ortsvorsteher habe ich mich in der Vergangenheit mehrfach dafür eingesetzt, dass hier bald wieder beide Gehwege nutzbar sind.

Nun sollen die Gehwege in der Unterführung tatsächlich wiederhergestellt werden. Eine Baufirma wird im Auftrag der Deutschen Bahn ab dem 23.11. mit den Arbeiten beginnen. Ein Ende der Baumaßnahme wird für den 31.01.2022 angestrebt. Zuerst soll der nördliche Gehweg wiederaufgebaut, im Anschluss der südliche Gehweg hergestellt werden. Der Zugang zum Bahnhof bleibt in beiden Bauphasen gewahrt. Während der Zeit der Baumaßnahme wird die Bushaltestelle Menden Bahnhof etwas Richtung Meindorf verlegt.

Während der Bauphase wird es wieder eine einspurige Verkehrsführung in der Unterführung geben, mit Baustellenampel.

Die Stadtverwaltung habe ich angeschrieben mit der Bitte, hier zu prüfen, ob die Baustellenampel nach Lastrichtung geschaltet werden kann, das heißt: Morgens mehr Grün Richtung Bonn, nachmittags mehr Grün Richtung Menden. Dies auch, weil an der Baustelle Bushaltestelle Meindorf Siedlung (Nov./Dez.) ebenfalls eine Baustellenampel auf der L16 eingerichtet werden soll (Beginn lt. letzter Mitteilung: 22.11.). (Update: Die Stadtverwaltung hat erklärt, die Baustellen-Ampeln würden verkehrsabhängig geschaltet.)

Ausblick: In den nächsten Jahren wird die Stadt auf der Mendener Seite den Kreuzungsbereich zum Gewerbegebiet Am Bahnhof umgestalten. Hier soll ein Kreisverkehr entstehen.

Martin Metz, Ortsvorsteher Meindorf

Mobilitätsausschuss Stadtrat: S 13 und A 59 – Brücke

Am 17. Juni tagte der Ausschuss für Mobilität des Stadtrates. Für Meindorf waren zwei Punkte relevant:

  1. Deutsche Bahn und Stadtverwaltung gaben einen schriftlichen Bericht zu den S 13 – Baumaßnahmen. Die Verwaltung bat um ein Signal, mit Straßen.NRW, Autobahn GmbH und DB über eine Absenkung des Straßenniveaus in der Unterführung zu reden, um die Durchfahrtshöhe etwas zu erhöhen, weil sonst moderne Busse (zu hoch) nicht mehr durchkämen. Martin Metz, Ortsvorsteher Meindorf, war erstaunt, dass das Problem obwohl jahrelang bekannt noch nicht gelöst ist. Eine Absenkung müsse möglich sein, damit moderne Busse (E-Busse, Klimaanlage) mit Dachaufbauten auch zukünftig durchfahren könnten. Sie sollte allerdings nicht so hoch sein, dass Lkw-Verkehre dorthin in größerem Ausmaß möglich werden. Er erinnerte zudem an die noch ausstehende Wiederherstellung des nördlichen Bürgersteigs.
  2. Es wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst für einen Fuß-/Radweg beim Neubau der A 59 – Brücke über die Sieg: „Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit der Stadt Troisdorf und dem RheinSiegKreis der Autobahn GmbH des Bundes zeitnah mitzuteilen, dass für eine Radverbindung auf der A 59 Brücke über die Sieg ein Bedarf besteht und deshalb bei den Planungen für einen Neubau oder eine grundhafte Erneuerung dieser Brücke eine Rad/Fußverbindung, am besten integriert in einen Betriebsweg, für das Brückenbauwerk mitgeplant werden soll. Über die diesbezügliche Stellungnahme der Autobahn GmbH ist der Ausschuss zu unterrichten.

Martin Metz, Ortsvorsteher

DB gibt Überblick zu S 13 – Ausbau

Für die Sitzung des Mobilitätsausschusses des Sankt Augustiner Stadtrates am 17.06.2021 wurde eine Übersicht zum aktuellen Stand S 13 – Ausbau erstellt.

Die Unterlagen können hier eingesehen werden:

2021-06-17.vorlage.mobil-a.sachstand-s-13-baumassnahmen

2021-06-17.praesentation.db.sachstand-s13

Für Meindorf besonders relevant sind folgende Auszüge:

5. Eisenbahnüberführung (EÜ) Meindorfer Straße Folgende Arbeiten sind seitens der DB geplant bzw. schon durchgeführt worden:

  • Erweiterung Bauwerk Ostseite für ein neues Gleis
  • Neubau Personenunterführung Bahnsteig
  • Erneuerung Bestandsüberbau
  • Schallschutzwände
  • Tieferlegung Meindorfer Straße

Das Bauwerk ist fertiggestellt und wurde planmäßig mit dem neuen Streckenabschnitt im Juli2020 in Betrieb genommen. Die DB hat für die Herstellung des Brückenbauwerks ei-ne provisorische bauzeitliche Tieferlegung der Meindorfer Straße/L 16 vorgenommen. Die endgültige Straßenwiederherstellung steht noch aus und soll ab Sommer 2021 erfol-gen.Dabei wird die DB die vor dem Ausbau bestehende lichte Durchfahrtshöhe im Be-reich der Unterführung von 3,37 mexakt wieder herstellen. Die Durchfahrthöhe von 3,37 m wurde seinerzeit planfestgestellt.Anzumerken ist, dass die Verwaltung beabsichtigt, in der Folgezeit den Einmündungsbe-reich Meindorfer Straße(L 16)/Am Bahnhof bis zur Unterführung verkehrsgerecht umzu-bauen. Somit soll auch für Fußgänger eine verkehrssichere Anbindung an den Bahnhof Menden erfolgen.

6. Bahnhaltepunkt Menden:Neubau Mittelbahnsteig im Zwischenzustand (h=55cm; l=145m) Bahnsteigausstattung, 50HzAnlagen Rückbau Bestandsbahnsteig. Stand der Arbeiten: Der Bahnsteig wurde im Juli 2020 planmäßig fertiggestellt und in Be-trieb genommen; Die Herstellung des Vorplatzes steht noch aus und soll ab Sommer 2021 beginnen. Der neue seitliche Eingang zum Bahnhof Menden erhält seitens der DB noch einen provisorischen Vorplatz, mit den Ausbauarbeiten soll ab Sommer 2021 begonnen werden. Anmerkung der Verwaltung: Der endgültige Ausbau des Vorplatzbereichs soll im Rahmen des für die Folgejahre anstehenden Ausbaus der P & RAnlage zwischen Bahnhof und Straße Am Bahnhof durch die Stadt erfolgen. Die P & RAnlage ist Bestandteil des bislang noch nicht rechtskräftigen Bebauungsplans 408/1 N „MendenSüd“.

Martin Metz

Ortsvorsteher

Vorankündigung zu S 13-Ausbau: Vollsperrung Rechte Rheinstrecke im August und November 2021

Wie aus einer Mitteilungsvorlage des Nahverkehr Rheinland hervorgeht, soll es im August und im November 2021 wieder Vollsperrungen der Rechten Rheinstrecke geben. Dann werden wieder einmal ab Bahnhof Menden keine Züge fahren. Zudem gibt es auch schon eine Vorschau auf Einschränkungen 2022:

S13Ausbau Troisdorf BonnOberkassel/Rechte Rheinstrecke

Vom 16.08. bis 30.08.2021 muss die Strecke aufgrund von Brückenarbeiten durchgehend zwischen Troisdorf und Niederdollendorf gesperrt werden. Betroffen sind die Züge der Linien RE 8 und RB 27. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Eine ähnliche Baumaßnahme ist für den 06.11. bis 08.11.2021 angekündigt.

(…)

S13Ausbau Troisdorf BonnOberkassel/Rechte Rheinstrecke

Hier wird es an den Wochenenden zwischen dem 28.01. und dem 14.02.2022 sowie am Wochenende 30.09. 03.10.2022 Totalsperrungen geben. In der Woche wird zusätzlich ein Gleiswechselbetrieb zwischen Unkel und Königswinter für Arbeiten im Bahnhof Rhöndorf eingerichtet. An den Wochenenden müssen RB 27 und RE 8 durch Busse ersetzt werden. In der Woche entfällt der RE 8.

Quelle: NVR

A59: Baugrunderkundung für geplanten Ausbau zwischen den Dreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost

Pressemitteilung der Autobahn GmbH vom 14.05.2021:

Bonn/Sankt Augustin (Autobahn GmbH). Im Rahmen des geplanten Ausbaus der A59 zwischen den Autobahndreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost führt die Autobahn GmbH Rheinland in den kommenden Monaten Bohrungen aus, um den Baugrund zu erkunden. Dem voraus gehen in den nächsten Tagen Messarbeiten für die Bohrpunkte. Die Arbeiten sind erforderlich, um die Planungen möglichst ideal an die vorhandenen Gegebenheiten anpassen zu können. Zudem soll damit sichergestellt werden, dass sich unterhalb der Autobahn keine „Blindgänger“ aus dem zweiten Weltkrieg befinden.

Damit einhergehend stehen den Verkehrsteilnehmern in den nächsten Monaten auf der A59 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahndreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost zeitweise weniger Fahrspuren zur Verfügung. Der genaue Zeitraum hängt von den weiteren Planungen für die Baugrunderkundung ab. Die Arbeiten werden jedoch so getaktet, dass alle Einschränkungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden. Insbesondere der Berufsverkehr zu den Hauptverkehrszeiten, für den die A59 zwischen Köln und Bonn besonders bedeutend ist, wird nicht beeinträchtigt.

Für erste Vermessungen sind am Mittwoch (19.5.) von 10 bis 15 Uhr auf der A59 in Fahrtrichtung Bonn zwischen den Autobahndreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost nur zwei von drei Fahrspuren frei.

Die Autobahn GmbH informiert über den weiteren Verlauf dieser Arbeiten.

Hintergrund:

Die Autobahn GmbH Rheinland plant den Ausbau der A59 zwischen den Autobahndreiecken Sankt Augustin-West und Bonn-Nordost von drei auf vier Fahrspuren je Fahrtrichtung. In diesem Abschnitt sind die Planungen soweit vorbereitet, dass sie momentan im Planfeststellungsverfahren geprüft werden. Nach dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2016 wurde im Jahr 2019 ein erstes Deckblatt mit Änderungen der Planung (u.a. Lärmschutz, Landespflege) zur Berücksichtigung von eingegangenen Stellungnahmen bzw. Einwendungen offengelegt. Durch die neue Bedarfsplanmaßnahme Rheinspange 553 mussten die Verkehrszahlen für das Jahr 2030 auch in dem hier vorliegenden Projekt überprüft werden. Die Zahlen hierzu liegen seit dem Jahr 2020 vor. Aus den neuen Verkehrszahlen ergibt sich ein erneuter Änderungsbedarf an den Planfeststellungsunterlagen, die derzeit erarbeitet werden. Die überarbeiteten Planunterlagen sind aktuell in der weiteren Bearbeitung und werden in einem zweiten Deckblatt voraussichtlich bis Ende 2021 der Planfeststellungsbehörde eingereicht. Anschließend erfolgt voraussichtlich in 2022 die Offenlage.

Schon Ende der 1980er Jahre war die Kapazität des Autobahnteilstücks mit je zwei Fahrspuren nicht mehr ausreichend. Dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen wurde mit einer provisorischen Erweiterung auf drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung unter Wegfall der Seitenstreifen begegnet. Aufgrund der geringeren Spurbreite wurde die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 100 km/h reduziert. Doch die Strecke blieb trotzdem stauanfällig. Der Abschnitt zwischen den Autobahndreiecken nimmt sowohl den Durchgangsverkehr als auch den Quell- und Zielverkehr aus den Räumen Bonn, Hennef, Siegburg, Troisdorf und Lohmar auf. Auf dem Teilstück kombiniert sich der aus Richtung Köln und der aus Richtung Hennef und Richtung Frankfurt (A3/A560) kommende Verkehr in Richtung Bonn (A565) und das Siebengebirge sowie umgekehrt. Die starke verkehrliche Belastung von rund 126.400 Fahrzeugen pro Werktag ergibt sich durch die Überlagerung des Verkehrs mit starken Abbiegeverkehren von und zur A560 bzw. A565. Die Abbiegeverkehre machen etwa die Hälfte der Gesamtbelastung aus. Und das Verkehrsaufkommen wird weiter wachsen. Zukünftig werden werktäglich 139.800 Kraftfahrzeuge im Jahr 2030 hier die A59 nutzen. Dabei sind die verkehrlichen Veränderungen durch die Bedarfsplanmaßnahme A553 Rheinspange bereits berücksichtigt. Der geplante Ausbau soll die Verkehrssicherheit und -leichtigkeit sowie die Verkehrsqualität in dem auszubauenden Abschnitt und den angrenzenden Bereichen verbessern.

Die Autobahn GmbH des Bundes hat am 1. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau und Betrieb aller Autobahnen in Deutschland übernommen. Mit künftig bis zu 15.000 Mitarbeitern in 10 regionalen Niederlassungen, 41 Außenstellen und 189 Autobahnmeistereien unterhält sie 13.000 Kilometer Autobahn. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Berlin ist eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland.

Die Niederlassung Rheinland mit Hauptsitz in Krefeld betreibt mit künftig etwa 1.400 Mitarbeitern rund 1.200 Kilometer Autobahn entlang der Rheinschiene und im westlichen Ruhrgebiet. Zur Niederlassung gehören die Außenstellen in Köln, Essen und Euskirchen. Vor Ort sorgen 15 Autobahnmeistereien für fließenden Verkehr.

Neue Aussagen zum Zeitplan A 59 – Ausbau

Der Bundestag hat vor einigen Jahren beschlossen, die A 59 zwischen Autobahndreieck Sankt Augustin West und Autobahndreieck Bonn Nordost achtspurig auszubauen. Davon ist insbesondere auch Meindorf betroffen. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren. In 2019 hatten Peter Kespohl und Martin Metz in einer Veranstaltung die Bürgerschaft informiert und danach darauf hingewirkt, dass die Stadt Sankt Augustin eine Vielzahl von Eingaben im Verfahren vorgebracht hat, vor allem zur Verkehrsführung, städtebaulicher Gestaltung und Lärmschutz.

In einem Vortrag vor der Verkehrskommission des Regionalrates am 07.05.2021 gab es nun Aussagen zum weiteren Zeitplan der Autobahn GmbH des Bundes:

  • Ende 2021 sollen die überarbeiteten Planunterlagen („Deckblatt“) vorliegen. Diese werden dann erneut öffentlich ausgelegt.
  • Ein Baubeginn wird für Ende 2025 angestrebt.

Es wird weiter notwendig sein, diesen Prozess eng zu begleiten. Vor allem ist spannend, ob die überarbeiteten Planunterlagen auf die Einwände der Stadt Sankt Augustin eingehen werden.

Unabhängig davon wird auf Bundesebene – aus meiner Sicht richtigerweise – zunehmend darüber diskutiert, ob solche Straßenausbauprojekte angesichts dauerhaft sich ändernder Verkehrsverhältnisse und neuer Zielsetzungen beim Klimaschutz überhaupt noch zeitgemäß sind.

Martin Metz, Ortsvorsteher

Infoabend von SPD und Grünen zum Ausbau der A59

Lärmschutz & Co: Was bedeutet der Ausbau der A59 für Meindorf und Menden?

Wie bekannt soll die A 59 zwischen Dreieck Sankt Augustin und Dreieck Bonn Nordost von 6 auf 8 Spuren verbreitert werden. Verantwortlich für die Maßnahme ist der im Auftrag des Bundes tätige Landesbetrieb Straßenbau NRW. Bereits 2016 waren die Pläne im Planfeststellungsverfahren zum ersten Mal einsehbar. Nun gibt es einige Änderungen. Noch bis zum 19.06.2019 liegen die neuen Pläne öffentlich aus und sind hier bei uns als komprimierte ZIP Dateien abrufbar.

Bis zum 18.07.2019 können alle Bürgerinnen und Bürger bei der Bezirksregierung Einwände erheben und Anregungen zu den Plänen geben.

Die Ausbauplanung für die A 59 hat einige Auswirkungen: Neubau eines Regenrückhaltebeckens, bauliche Eingriffe im Bereich Johann-Quadt-Str./Bahnhofstr./Im Winkel, Umbau der L16-Unterführung oder der Lärmschutz, der nach wie vor nicht weit genug nach Süden vorgesehen ist. Bislang nicht berücksichtigt sind die Planungen für einen Radschnellverbindung Bonn/Rhein-Sieg entlang der Autobahn oder die Idee einer Grünbrücke zwischen Hangelarer Heide und Siegaue.

Martin Metz
Peter Kespohl
Die neue Offenlage der Pläne ist Anlass, dass die Ratsmitglieder Peter Kespohl (SPD, Ortsvorsteher Meindorf) und Martin Metz (GRÜNE) die Planung im Allgemeinen und die erfolgten Änderungen vorstellten. Sie haben am 26. Juni im „Santorini“ in Meindorf mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren, wie sie die Planungen einschätzen und welche Aspekte ihnen wichtig sind. Die Diskussion umfasste auch den Neubau der S13 und die dabei geplanten Lärmschutzmaßnahmen. Das „Santorini“ war komplett überfüllt, teilweise folgten die Teilnehmer von aussen dem Vortrag der beiden Stadträte. Von den Bürgerinnen und Bürgern kamen viele Anregungen wie beispielsweise die Lärmreduktion durch Geschwindigkeitsbegrenzungen oder auch die Verlängerung der geplanten Lärmschutzwände. Auch die Meindorfer Unterführung war ein Thema da in den Plänen nunmehr keine Radwege vorgesehen sind. Hier könnte eine dauerhafte Ampelschaltung mit einspuriger Verkehrsführung für eine deutliche Verkehrsentlastung in Meindorf sorgen – so ein Vorschlag.

Die Diskussionsergebnisse sollen nun in die Beratungen im Stadtrat Sankt Augustin, der eine eigene Stellungnahme abgeben will, einfließen.

Die während der Diskussion gezeigte Präsentation können Sie hier als PDF Dokument herunterladen.